RAGT Gruppe

Gute Praktiken

Barrierefreiheit, Ökodesign, Verbreitung von Informationen: gute Praktiken für den täglichen Gebrauch, zum Weitergeben.

01 · Gute Praktiken

Barrierefreiheit

Was bedeutet Barrierefreiheit in der Kommunikation?

Ob gedruckt oder digital: Barrierefreie Kommunikation soll Menschen mit Seh-, Kognitions- oder Hörbeeinträchtigungen den Zugang zum gleichen Informationsstand ermöglichen.

Für die digitale Barrierefreiheit prüft das französische Regelwerk RGAA eine Website und ihre Inhalte anhand der internationalen Standards für digitale Barrierefreiheit, bekannt als WCAG.

Am 28. Juni 2025 trat die Richtlinie (EU) 2019/882 vom 17. April 2019 in Kraft und hat die Umsetzung der Barrierefreiheit in Unternehmen beschleunigt.

In der Praxis

Einige Grundsätze der Barrierefreiheit lassen sich in unserer Kommunikation umsetzen. Hier eine Auswahl, je nach Einsatzzweck.

In gedruckten Medien

Plakate · Flyer · Broschüren
Einfache, serifenlose Schrift Was das verbessert Der Lesefluss verbessert sich, Buchstaben sind leichter zu unterscheiden. Für wen Menschen mit leichter Sehschwäche, Menschen mit Legasthenie, ältere Menschen.
Ausreichende Schriftgröße Was das verbessert Der Text ist mühelos lesbar, auch aus der Entfernung. Für wen Sehbeeinträchtigte, ältere Menschen, Lesen unter schwierigen Bedingungen.
Starker Kontrast zwischen Text und Hintergrund Was das verbessert Der Text hebt sich klar ab, auch bei hellem Licht. Für wen Sehbeeinträchtigte, ältere Menschen, Lesen im Freien.
Informationen nie allein über Farbe vermitteln Was das verbessert Die Information bleibt verständlich, auch wenn Farben nicht wahrgenommen werden. Für wen Menschen mit Farbenblindheit oder Sehschwäche, Schwarz-Weiß-Druck.
Strukturierter Text (Überschriften, Listen, kurze Absätze) Was das verbessert Wichtige Informationen sind schnell auffindbar. Für wen Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, eilige Leser, Zielgruppen mit Leseschwierigkeiten.

Digitale Medien & PDF

Präsentationen · PDF-Dokumente
Überschriften- und Listenformate verwenden Was das verbessert Logische und schnelle Navigation im Dokument. Für wen Blinde und sehbeeinträchtigte Menschen, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen.
Videos grundsätzlich untertiteln Was das verbessert Vollständiger Zugang zum Videoinhalt ohne Ton. Für wen Gehörlose und schwerhörige Menschen, laute oder stille Umgebungen, nicht muttersprachliche Zielgruppen.
Text in Bildern oder unbearbeiteten Scans vermeiden Was das verbessert Der Text kann gelesen, vergrößert, übersetzt oder vorgelesen werden. Für wen Sehbeeinträchtigte, Nutzer von Screenreadern, alle, die Text vergrößern müssen.
Angemessener Kontrast und Schriftgröße Was das verbessert Lesbarkeit auf allen Bildschirmen, auch mobil. Für wen Sehbeeinträchtigte, ältere Menschen, Nutzer unterwegs.

Websites & Anwendungen

Websites · Anwendungen · Plattformen
Alternativtext für Bilder Was das verbessert Bilder werden über einen Screenreader verständlich. Für wen Blinde und stark sehbeeinträchtigte Menschen, langsame Verbindungen.
Bedienung über die Tastatur Was das verbessert Die Website lässt sich ohne Maus nutzen. Für wen Menschen mit motorischen Einschränkungen, Nutzer von Sprachsteuerung oder alternativen Eingabegeräten.
Barrierefreie Formulare (Labels, klare Fehler) Was das verbessert Sofort verständlich, was auszufüllen ist und welche Fehler vorliegen. Für wen Blinde und sehbeeinträchtigte Menschen, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, alle Nutzer.
02 · Gute Praktiken

Ökodesign

Ökodesign bedeutet, die Umweltwirkung unserer Kommunikation — gedruckt, digital oder im Web — zu verringern, ohne die Qualität der Botschaft zu schmälern. Ziel ist es, Folgendes zu begrenzen:

  • den Ressourcenverbrauch (Papier, Tinte, Energie)
  • die Dateigröße
  • die genutzte Bandbreite
  • die CO₂-Emissionen aus Hosting und digitaler Nutzung

In der Praxis sind es einfache Handgriffe, für die Nutzer meist unsichtbar, die den ökologischen Fußabdruck unserer Medien jedoch deutlich verringern.

In der Praxis

Wie bei der Barrierefreiheit kann jede und jeder zum Schutz unserer Ressourcen beitragen.

In gedruckten Medien

Plakate · Flyer · Broschüren
Tintenmenge begrenzen Was das verbessert Sauberer Druck, bessere Recyclingfähigkeit, geringerer CO₂-Fußabdruck.
Zurückhaltende, wenig gesättigte Farben bevorzugen Was das verbessert Weniger Tinte, langlebigerer Druck.
Recyceltes oder zertifiziertes Papier verwenden Was das verbessert Weniger Entwaldung, geringerer Wasser- und Energieverbrauch.
Formate optimieren (A4 → A5, beidseitig) Was das verbessert Weniger Papierverbrauch und geringere Kosten.
Vollflächen und randlose Hintergründe vermeiden Was das verbessert Leichterer Druck, einfacheres Recycling.

Digitale Medien & PDF

Präsentationen · PDF-Dokumente
Bilder ohne merklichen Verlust komprimieren Was das verbessert Leichtere Dateien, weniger Energie beim Herunterladen.
Anzahl der Schriften und Grafikelemente begrenzen Was das verbessert Dateien laden schneller und brauchen weniger Ressourcen.
Eingebettete Videos oder Bilder in HD vermeiden Was das verbessert Weniger Bandbreite und geringerer Energieverbrauch.
Leichte Formate nutzen (SVG, WebP, optimiertes PDF) Was das verbessert Geringeres Gesamtgewicht, schnelleres Laden.
Dokument so aufbauen, dass unnötiges Neuladen entfällt Was das verbessert Flüssige Navigation, weniger verbrauchte Ressourcen.

Websites & Anwendungen

Websites · Anwendungen · Plattformen
Seitengewicht reduzieren Was das verbessert Weniger Energieverbrauch durch Server und Endgeräte.
Bilder optimieren (moderne Formate, passende Größen) Was das verbessert Schnelleres Laden, weniger Bandbreite.
Unnötige Skripte und Animationen begrenzen Was das verbessert Bessere Performance, weniger Rechenaufwand.
Statische Inhalte zwischenspeichern Was das verbessert Weniger Serveranfragen, flüssigeres Navigieren.
Einfache und kurze Nutzerwege gestalten Was das verbessert Weniger geladene Seiten, weniger verbrauchte Ressourcen.
Seiten testen, zum Beispiel mit dem ÉcoIndex-Score Was das verbessert Objektive Messung der Umweltwirkung einer Webseite (Gewicht, Anfragen, Struktur) und Ermittlung der vorrangigen Optimierungen.

Und für Ihre Einkäufe

Goodies · POS-Material · Möbel · Software
Güter (Goodies, Werbeartikel, POS-Material, Möbel) bevorzugen, die in Frankreich oder der Europäischen Union hergestellt werden Was das verbessert Geringerer CO₂-Fußabdruck und Unterstützung einer nachhaltigeren lokalen Wirtschaft.
Dienste und Software bevorzugen, die in Frankreich oder der Europäischen Union entwickelt werden Was das verbessert Besserer Datenschutz und Stärkung der digitalen Souveränität.
03 · Gute Praktiken

Verbreitung von Informationen

Die Verbreitung von Informationen innerhalb der RAGT Gruppe muss kontrolliert, kohärent und verlässlich sein. Sie trägt unmittelbar zum Bild unseres Unternehmens, zur Qualität unserer Tätigkeiten und zur Stimmigkeit unseres Handelns bei.

Um dies zu gewährleisten, stützen wir uns auf die Grundsätze der Norm ISO 9001. Sie stellt sicher, dass die verbreitete Information korrekt, aktuell, kontrolliert und für die richtigen Personen zugänglich ist. Interne Unterlagen unterstützen Sie dabei: Sie legen für jede Dokumentart die Pflichtangaben, die erwarteten Formate und die Verbreitungsregeln fest.

Grundsätze der Informationsverbreitung

Verlässliche und geprüfte Informationen verbreiten

Was das verbessert Interne Kohärenz, weniger Fehler, Vertrauen in die verbreiteten Botschaften. Das bedeutet
  • Daten, Zahlen, Eigennamen und Abkürzungen prüfen
  • Sich auf freigegebene interne Quellen stützen
  • Die typografischen Regeln der Gruppe einhalten

Die richtigen Kanäle nutzen

Was das verbessert Die Information erreicht die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt. Das bedeutet
  • Den passenden Kanal wählen (Intranet, E-Mail, Teams, Fachanwendungen …)
  • Dubletten oder unkontrollierte Verbreitung vermeiden
  • Die internen Freigabewege einhalten

Nachverfolgbarkeit und Aktualisierung sicherstellen

Was das verbessert Dokumentenlenkung, ISO-9001-Konformität, schnelles Erkennen gültiger Versionen. Das bedeutet
  • Dokumente datieren
  • Versionen kennzeichnen
  • Veraltete Versionen archivieren
  • Die herausgebende Abteilung angeben

Interne Vertraulichkeitsregeln einhalten

Was das verbessert Schutz sensibler Daten, Regelkonformität, Steuerung der internen Kommunikation. Das bedeutet
  • Öffentliche, interne und vertrauliche Informationen unterscheiden
  • Die DSGVO einhalten
  • Die in den internen Unterlagen vorgesehenen Pflichtangaben verwenden

Botschaften für mehr Kohärenz der Gruppe abstimmen

Was das verbessert Einheit zwischen den Geschäftsfeldern, klarere Botschaften, Glaubwürdigkeit der Gruppe. Das bedeutet
  • Den Markenton von RAGT verwenden
  • Die typografischen Regeln der Gruppe anwenden
  • Botschaften zwischen Semences, PC und Énergie abstimmen

Direktions- und Dienstmitteilungen

Direktions- und Dienstmitteilungen sind offizielle Dokumente, die die interne Kommunikation strukturieren. Sie verbreiten freigegebene, klar gerahmte Informationen an genau bestimmte Empfängerkreise.

Den Verbreitungskreis klar festlegen

Was das verbessert Die Information erreicht ausschließlich die betroffenen Personen. Beispiele
  • HR-Teams
  • Führungskräfte
  • Standorte
  • Geschäftsfelder
  • Regionen

Die Empfänger ausdrücklich benennen

Was das verbessert Sofort klar, wer betroffen ist und auf welcher Ebene. Beispiele
  • Alle Mitarbeitenden
  • Führungskräfte
  • Industriestandorte
  • Geschäftsfelder Semences und PC

Die Vertraulichkeitsstufe angeben

Was das verbessert Schutz sensibler Informationen und DSGVO-Konformität. Beispiele
  • Intern
  • Vertraulich
  • Öffentlich

Die Mitteilung lesbar strukturieren

Was das verbessert Schnelles Verständnis, Kernpunkte leicht auffindbar. Enthalten sein sollten
  • Betreff
  • Kontext
  • Entscheidungen
  • Erwartete Maßnahmen
  • Ansprechpartner

Die Freigabe auf der richtigen Ebene sicherstellen

Was das verbessert Verlässlicher Inhalt, im Einklang mit der Ausrichtung der Gruppe. Beispiele
  • Geschäftsführung
  • Personalleitung
  • Leitung der Geschäftsfelder

Die internen Vorlagen der Gruppe verwenden

Was das verbessert Einheitlichkeit, Konformität, Einhaltung der Pflichtangaben. Die Vorlagen enthalten bereits
  • Rechtliche Angaben
  • Freigabefelder
  • Verbreitungsstufen
  • Typografische Regeln
Zu den normierten Vorlagen und Verbreitungsmitteilungen